Grüß Gott
2012 - Ein letzter Gruß vor dem Weltuntergang
(20.01.2012) Wirtschaftskrise bewältigen
Am 21. Dezember 2012 endet laut Maya-Kalender ein Zyklus. In Mexiko bereiten sich einige in Bunkern auf den Weltuntergang vor, andere erhoffen sich Erleuchtung durch eine DNA-Stimulation. Der Weltuntergang 2012 ist für Verschwörungstheoretiker beschlossene Sache: Ende des Maya-Kalenders, Sonnenstürme, oder Asteroiden - die Liste möglicher Gründe ist noch länger. Eine besondere kosmische Konstellation wird zum Weltuntergang führen: Alles Unsinn, sagt die NASA. Dass zur Wintersonnenwende Erde, Sonne und das schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße auf einer Achse liegen, „soll etwas hervorrufen, was aus astronomischer Sicht nicht den geringsten Sinn ergibt.“
Dieser Tag beendet nur eine lange Zählung, eine weitere lange Zählung startet. Na und?
Aber was ist mit den anderen Weltuntergangs-Szenarien? Vielleicht ein verheerender Meteoriten-Einschlag? "Nichts Derartiges ist 2012 zu erwarten." Ein gigantischer Sonnensturm? Ein Wechsel der Pole? „Sehr unwahrscheinlich in den nächsten Jahrtausenden.“ Umkehrung der Erd-Rotation? „Unmöglich", so die NASA. Unsere wahren Herausforderungen liegen ganz woanders: Wie bewältigen wir Finanz- und Wirtschaftskrise? Gelingt es uns, Schöpfung und Natur zu bewahren? Gelingt mit der Energiewende die Hinwendung zum sorgsamen Umgang mit unseren Ressourcen? Werden wir durch nachhaltiges Wirtschaften der Zukunft unserer Kinder gerecht? Können wir unsere Gesellschaftsordnung menschlich, herzlich und sozial erhalten? Wir neigen gerne dazu, unsere Zeit für "historisch besonders" zu halten und bezeichnen unsere Krisen als "schlimmste" oder "größte". Dabei sind die Herausforderungen immer groß, nicht nur nach Kriegen. Bei allen Problemen leben wir in Europa in der sichersten Zeit und in größtem Wohlstand. Daraus resultiert ein hoher Anspruch an unseren Einsatz für unsere Familien und unsere Mitmenschen. Die Zukunft ist immer spannend. Gemeinsam werden wir sie meistern.




